80721. 03. 2022

Ukraine Hilfe

Hier finden Sie eine Übersicht an hilfreichen Informationen, Links und Broschüren für die Unterstützung, Hilfe und zur Weitergabe an geflüchtete Menschen, insbsondere mit der Zielgruppe für Schulsozialarbeit auf Kinder und Jugendliche gerichtet.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alle Schulleiter*innen in öffentlicher und freier Trägerschaft bzgl. der Aufnahmeverfahren ukrainischer Kriegsflüchtlinge an sächsischen Schulen einen Brief vom Kultusministerium erhalten haben. Die Anmeldung hierfür erfolgt an die zuständigen LASuB stelle.

Bilderwörterbuch ukrainisch - deutsch

Für eine erste sprachliche Verständigung zwischen Kinder und Jugendlichen an der Schule empfehlen wir z.B. ein Bilderwörterbuch, welches gleichermaßen in ukrainisch und deutsch übersetzt ist.

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Erstorientierungs-Flyer und Informationsplattform

Neben der bereits freigeschalteten Informationsplattform (https://www.sms.sachsen.de/ukraine-hilfe.html) mit wichtigen Informationen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine bündelt nun auch eine Broschüre wichtige praktische Hinweise als erste Orientierungshilfe. Ziel ist, dass sich die Menschen schnell im Alltag in Sachsen zurechtfinden. Je 1000 Exemplare der Broschüre werden u.a. an die kommunalen Ausländerbehörden versendet. Sie steht auch auf der Informationsplattform zum Download bereit: https://www.sms.sachsen.de/download/sms_Erstorientierung_Broschuere.pdf
Beide Angebote werden derzeit in die ukrainische Sprache übersetzt.

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Aufnahmewillige Privatpersonen und Träger werden um Registrierung beim Jugendamt gebeten

Die Aufnahme von unbegleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen, egal ob im privaten Haushalt oder Trägerschaft jedweder Art, bedarf dabei in jedem Fall der behördlichen Registrierung und zwar beim örtlichen Jugendamt.

Die Registrierung und Bekanntmachung der privaten Hilfe dient in erster Linie dem Kindeswohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Die Ämter benötigen für ihren gesetzlichen Auftrag des staatlichen Wächteramtes die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Die behördliche Meldung ist jedoch auch Voraussetzung für den Zugang zu den staatlichen Sorge- und Leistungssystemen.

Zudem hat die Ukraine als Heimat der Geflüchteten berechtigterweise ein starkes Interesse am Verbleib der außer Landes verbrachten Kinder und Jugendlichen. Die Registrierung hierzulande ermöglicht den bilateralen Datenaustausch und ermöglicht erforderliche Informationen für die zurückgebliebenen Familienmitglieder in der Heimat. Die behördliche Registrierung ist zudem der wirksamste Schutz für ehrenamtliche Arbeit, indem Hilfe im Einklang mit dem Gesetz leistbar und nachvollziehbar wird.

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Hilfe, safe routes und red flags für Frauen und Kinder auf der Flucht

Unter den Schutzsuchenden auf der Flucht sind vor allem Frauen* und Kinder. Die Bereitschaft auch privat Hilfe anzubieten ist groß. Leider sind unter den Helfenden immer wieder auch Personen, die die Not und Schutzbedürftigkeit von Frauen* und Kindern ausnutzen. Geflüchtete, die privat bei Personen unterkommen, sind dort leider nicht immer sicher.

Folgende Links für Schutzsuchende können hilfreich sein:

LAG Mädchen* und junge Frauen in Sachsen

Flyer 'Be safe on the way' (ukrainian und english)

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Weitere Informationsstellen und Angebote

Das Landesjugendpfarramt stellt in einem Padlet Informationen für relevante Bereiche zusammen.

Das Projekt Hey Alter! sammelt alte Laptops, Computer oder Tablets bei Unternehmen, Institutionen und von privaten Haushalten, machen sie fit und verteilen sie an Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht oder nur eingeschränkt an e-Learning oder homeschooling teilnehmen konnten. Insbesondere können diese ukrainischen Kindern und Jugendlichen zugute kommen.

71414. 05. 2021

Reform der Kinder- und Jugendhilfe - Schulsozialarbeit erhält eigenen Paragrafen

Am 7. Mai 2021 hat der Bundesrat der vom Bundestag verabschiedeten Reform der Kinder- und Jugendhilfe zugestimmt. Damit tritt das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz in Kraft, das u. a. auch den Paragrafen 13 um einen §13a „Schulsozialarbeit“ ergänzt. Dieser umfasst folgende Formulierung:

„Schulsozialarbeit umfasst demnach sozialpädagogische Angebote, die jungen Menschen am Ort Schule zur Verfügung gestellt werden. Die Träger der Schulsozialarbeit arbeiten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit den Schulen zusammen. Das Nähere über Inhalt und Umfang der Aufgaben der Schulsozialarbeit wird durch Landesrecht geregelt. Dabei kann durch Landesrecht auch bestimmt werden, dass Aufgaben der Schulsozialarbeit durch andere Stellen nach anderen Rechtsvorschriften erbracht werden.“

64320. 10. 2020

Anhörung in der Kinderkommission des Bundestags zu Schul- und Jugendsozialarbeit Okt 2020

Wie stand es um die Angebote der Schul- und Jugendsozialarbeit während des Lockdowns? Auf diese Frage, die sich die Kinderkommission des Bundestages (Kiko) im Rahmen eines Expertengesprächs am Mittwoch, 7. Oktober 2020, stellte, antworteten die drei geladenen Sachverständigen einhellig: Mit viel Kreativität sei es gelungen, die Angebote trotz der Schulschließungen und anderer Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus so gut es ging aufrechtzuerhalten. Zu vielen jungen Menschen, die auf enge Betreuung angewiesen waren, sei der Kontakt aber auch gänzlich abgerissen. Es bleibt zu hoffen, dass daraus Konsequenzen für Ausstattung und Aktionsmöglichkeiten der Fachktäfte in der zweiten Welle der Pandemie und darüber hinaus gezogen werden.

Die Aufzeichnung der Anhörung kann hier angesehen werden: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw41-pa-kinderkommission-793922

 

 

62319. 06. 2020

Stellungnahme des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit zu Schulsozialarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie

Das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit, zu dem sich die Landesverbände der Schulsozialarbeitenden in Deutschland zusammen geschlossen haben und an welchem auch die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. mitwirkt, hat eine Stellungnahme zu Schulsozialarbeit in Zeiten der Pandemie veröffentlicht, die unter folgendem link eingesehen werden kann: https://www.bundesnetzwerk-schulsozialarbeit.de/schulsozialarbeit-in-zeiten-der-corona-pandemie-stellungnahme/ weiterlesen

59927. 04. 2020

DOKUMENTATION zur Gestaltung der Schulsozialarbeit in BaWü während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie

In Baden-Württemberg haben die Kolleg*innen vom Netzwerk Schulsozialarbeit, der KVJS und das Landesjugendamt eine DOKUMENTATION zum Austausch von Erfahrungen und der Gestaltung der Schulsozialarbeit während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie auf der Grundlage von Online-Konferenzen mit ca. 160 Fachkräften und Fachbereichsleitungen in der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg erstellt. Zur Dokumentation geht es hier

Die LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. beteiligt sich gerade an einer Befragung der Schulsozialarbeitenden in Sachsen zum Thema "Veränderung von Schulsozialarbeit bei Schulschließungen" durch die Evangelische Hochschule Dresden, die Schulstiftung der Evang.-luth. Landeskirche Sachsen, die Diakonie und dem Landeskirchenamt Sachsen. Wer daran noch teilnehmen möchte, kann von uns auf Anfrage einen Link zur Umfrage erhalten.

59415. 04. 2020

Austausch-Plattform des BMFSFJ für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Das BMFSFJ hat zusammen mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe- und Familienrecht und der Universität Hildesheim die Kommunikations- und Transferplattform http://www.forum-transfer.de aufgebaut. Die Plattform enthält aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe in der Situation der Corona-Pandemie aufrechterhalten und auch für die Zeit danach weiterentwickelt werden kann. Hier können unkompliziert Praxistipps auch für Schulsozialarbeiter*innen veröffentlicht, ausgetauscht und erprobt werden können.

52804. 09. 2019

Erklärung Bundeskongress 2019 in Jena

Am 10./11. Oktober fand der eindrucksvolle Bundeskongreß Schulsozialarbeit mit ca. 500 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland in Jena statt. Hier geht es zur Abschlusserklärung

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit hier.

Bundeskongress Schulsozialarbeit 2019

 

47203. 12. 2018

Bundeskongress Schulsozialarbeit am 10./11. Oktober 2019 in Jena

Dieser Kongress bietet 400 Teilnehmer*innen Vorträge, Foren, Workshops zu gesellschaftspolitischen Fragen, Konzepten, Handlungsansätzen und aktuellen Herausforderungen in der Schulsozialarbeit. Neben Inputs wird der Austausch zwischen den Fachkräften aus Praxis, Verbänden, Verwaltung, Lehre und Forschung ermöglicht.
Veranstalter sind der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit mit seinen Mitgliedern und ihren entsprechenden Verbänden, das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Stadt Jena sowie das Organisationsberatungsinstitut Thüringen - ORBIT.  
Eingeladen sind Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, Verantwortliche bei Trägern, in der Verwaltung und Politik, Lehrende und Forschende der Sozialen Arbeit. Mehr Informationen gibt es hier

33210. 12. 2015

Dortmunder Thesen zur Schulsozialarbeit

Am 04./05. Dezember 2015 fand in Dortmund der 2. Bundeskongress Schulsozialarbeit unter dem Motto: „Transformation, Energie, Chancen“ mit über 700 Teilnehmer_Innen statt. Ergebnis des Kongresses sind die Dortmunder Thesen in welchen gefordert wird, Schulsozialarbeit systematisch auszubauen und an allen Schulen zu etablieren. Zum Download, Nachlesen und Verbreiten.

45304. 06. 2018

Aufruf zum „Zukunftsmodell Schulsozialarbeit“ gestartet

Das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit startet mit den Stimmen der Delegierten der LAG Schulsozialarbeit Sachsen e.V. und der anderen 10 Bundesländer den Aufruf zum „Zukunftsmodell Schulsozialarbeit“. Zielgruppe sind die Verantwortlichen in der Politik, welche derzeit sowohl in Regierungsverantwortung als auch fachpolitisch in den Fraktionen wirken.

Den Text des Aufrufs finden Sie hier

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