Rückblick auf den Fachtag „ Macht. Schutz. Verantwortung. Kinderschutz an Förderschulen“

Mehr als 70 Teilnehmende kamen im 17. September 2026 im Lipsiusbau der HTWK Leipzig zusammen, um sich gemeinsam dem Thema „Kinderschutz“ zu widmen.

Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Sachsen haben wir diesen Fachtag erstmals nicht nur für Schulsozialarbeit, sondern auch für Lehrkräfte gestaltet und dabei die Dimension des Themas „Kinderschutz“ um den Bereich „Adultismus und kritisches Erwachsensein“ erweitert, welches besonders im Förderschulbereich noch einmal besondere Bedeutung hat.

Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig, begrüßte die Teilnehmenden indem sie die vielfältigen Herausforderungen im Kinderschutz unterstrich und an die Teilnehmenden appellierte, sich dem Thema weiterhin mutig und selbstbewusst im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu widmen.

Den inhaltlichen Aufschlag des Fachtages machte Sozialpädagogin ManuEla Ritz, die vor 25 Jahren den Diskurs um Adultismus in Deutschland eröffnete. Ihr Vortrag „Wenn der Kuchen redet, haben die Krümel Pause!“, brachte zum Nachdenken: Welche Machtdynamiken prägen unseren Umgang mit jungen Menschen – und wie viel davon bemerken wir überhaupt? Diesen und weiteren kritischen Fragen konnten sich die Teilnehmenden im weiteren Tagesverlauf in zwei Workshoprunden stellen und miteinander ins Gespräch kommen.

Im Anschluss widmete sich Kathrin Pursche (Lebenshilfe Dresden) in ihrem Impuls der Frage, wo besondere Bedarfe besonderen Schutz erfordern – Kinderschutz inklusiv gedacht. Ausgehend von konkreten Gefährdungsrisiken und familiären Belastungslagen zeichnete sie die Anforderungen an einen inklusiv ausgerichteten Kinderschutz nach. Die Teilnehmenden konnten auch dieses Thema in den Workshop-Phasen vertiefen.

In Mit-Organisatorin und Tagesmoderatorin Katja Sturms Workshops konnten sich die Teilnehmenden mit der Rollenklärung im Prozess der Erstellung von schulischen Schutzkonzepten beschäftigen – denn diese unterscheiden sich für Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulsozialarbeitende z. T. erheblich.

Daniela Zeidler, ebenfalls Mit-Organisatorin, griff in ihrem Workshop das Thema Adultismus noch einmal auf und zeigte den Teilnehmenden auf, wie einfach mit Sprache wertschätzend und inkludierend gearbeitet werden kann.

Marit Sammet, Schulsozialarbeiterin mit langjähriger Praxiserfahrung, gestalte einen Workshop zum Thema Teamarbeit und beleuchtete mit den Teilnehmenden, was es von Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Eltern und weiteren Kooperationspartner:innen braucht, um Kinder und Jugendliche im Sinne des Schutzauftrages bestmöglich begleiten zu können.

Besonders oft rückgemeldetes Highlight des Fachtages war der TOP „Auf ein Wort“. Hier hatten uns Noah Dejanovic (Lehramtsstudent, Student des Jahres 2025) und Svenja Kerkeling (u.a. Förderschullehrerin und Buchautorin) Videobotschaften zur Verfügung gestellt. Noah sensibilisierte mit seinen Worten als ehemals von häuslicher Gewalt betroffener Schüler die Teilnehmenden, aufmerksam und interessiert zu sein.

Svenja Kerkeling stellte im Anschluss ihr „Kummerbuch“ vor, welches mit Metacom-Symbolen speziell für die Arbeit mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen erstellt wurde, um sie bei der Bearbeitung von seelischen oder körperlichen Schmerzen zu unterstützen.

Wir danken den Kolleginnen des Kinderschutzbundes für die gelungene Kooperation, allen Referentinnen für ihre inspirierenden Beiträge, den Teilnehmenden für ihr Interesse und Engagement für den Kinderschutz und die bereichernden Gespräche und Denkanstöße, die in den Workshops aber auch im kollegialen Austausch rund um den Fachtag entstanden sind.

Ein besonderer Dank gilt des Weiteren allen Mitarbeitenden der HTWK Leipzig, die uns bei der organisatorischen Gestaltung des Fachtages so hervorragend unterstützt haben!

Mehr als 70 Teilnehmende kamen im 17. September 2026 im Lipsiusbau der HTWK Leipzig zusammen, um sich gemeinsam dem Thema „Kinderschutz“ zu widmen.

Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Sachsen haben wir diesen Fachtag erstmals nicht nur für Schulsozialarbeit, sondern auch für Lehrkräfte gestaltet und dabei die Dimension des Themas „Kinderschutz“ um den Bereich „Adultismus und kritisches Erwachsensein“ erweitert, welches besonders im Förderschulbereich noch einmal besondere Bedeutung hat.

Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig, begrüßte die Teilnehmenden indem sie die vielfältigen Herausforderungen im Kinderschutz unterstrich und an die Teilnehmenden appellierte, sich dem Thema weiterhin mutig und selbstbewusst im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu widmen.

Den inhaltlichen Aufschlag des Fachtages machte Sozialpädagogin ManuEla Ritz, die vor 25 Jahren den Diskurs um Adultismus in Deutschland eröffnete. Ihr Vortrag „Wenn der Kuchen redet, haben die Krümel Pause!“, brachte zum Nachdenken: Welche Machtdynamiken prägen unseren Umgang mit jungen Menschen – und wie viel davon bemerken wir überhaupt? Diesen und weiteren kritischen Fragen konnten sich die Teilnehmenden im weiteren Tagesverlauf in zwei Workshoprunden stellen und miteinander ins Gespräch kommen.

Im Anschluss widmete sich Kathrin Pursche (Lebenshilfe Dresden) in ihrem Impuls der Frage, wo besondere Bedarfe besonderen Schutz erfordern – Kinderschutz inklusiv gedacht. Ausgehend von konkreten Gefährdungsrisiken und familiären Belastungslagen zeichnete sie die Anforderungen an einen inklusiv ausgerichteten Kinderschutz nach. Die Teilnehmenden konnten auch dieses Thema in den Workshop-Phasen vertiefen.

In Mit-Organisatorin und Tagesmoderatorin Katja Sturms Workshops konnten sich die Teilnehmenden mit der Rollenklärung im Prozess der Erstellung von schulischen Schutzkonzepten beschäftigen – denn diese unterscheiden sich für Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulsozialarbeitende z. T. erheblich.

Daniela Zeidler, ebenfalls Mit-Organisatorin, griff in ihrem Workshop das Thema Adultismus noch einmal auf und zeigte den Teilnehmenden auf, wie einfach mit Sprache wertschätzend und inkludierend gearbeitet werden kann.

Marit Sammet, Schulsozialarbeiterin mit langjähriger Praxiserfahrung, gestalte einen Workshop zum Thema Teamarbeit und beleuchtete mit den Teilnehmenden, was es von Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Eltern und weiteren Kooperationspartner:innen braucht, um Kinder und Jugendliche im Sinne des Schutzauftrages bestmöglich begleiten zu können.

Besonders oft rückgemeldetes Highlight des Fachtages war der TOP „Auf ein Wort“. Hier hatten uns Noah Dejanovic (Lehramtsstudent, Student des Jahres 2025) und Svenja Kerkeling (u.a. Förderschullehrerin und Buchautorin) Videobotschaften zur Verfügung gestellt. Noah sensibilisierte mit seinen Worten als ehemals von häuslicher Gewalt betroffener Schüler die Teilnehmenden, aufmerksam und interessiert zu sein.

Svenja Kerkeling stellte im Anschluss ihr „Kummerbuch“ vor, welches mit Metacom-Symbolen speziell für die Arbeit mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen erstellt wurde, um sie bei der Bearbeitung von seelischen oder körperlichen Schmerzen zu unterstützen.

Wir danken den Kolleginnen des Kinderschutzbundes für die gelungene Kooperation, allen Referentinnen für ihre inspirierenden Beiträge, den Teilnehmenden für ihr Interesse und Engagement für den Kinderschutz und die bereichernden Gespräche und Denkanstöße, die in den Workshops aber auch im kollegialen Austausch rund um den Fachtag entstanden sind.

Ein besonderer Dank gilt des Weiteren allen Mitarbeitenden der HTWK Leipzig, die uns bei der organisatorischen Gestaltung des Fachtages so hervorragend unterstützt haben!