Gewalt und der Umgang mit aggressivem Verhalten in Schule

Gewalt und der Umgang mit aggressivem Verhalten in Schule


Seminarstart
: 11.06.2026

Seminartage:
  • 11.06.2026 von 09:00 bis 16:00 Uhr
  • 12.06.2026 von 09:00 bis 16:00 Uhr

Anmeldeschluss: 14.05.2026

Ort: Leipzig

Referent:in:
Kai Kemmerzehl
  • Kai Kemmerzehl ist seit acht Jahren als Schulsozialarbeiter an einer Thüringer Gemeinschaftsschule tätig. In seiner täglichen Arbeit begleitet er Schüler*innen in herausfordernden Situationen und setzt dabei auf eine klare, wertschätzende und lösungsorientierte Haltung. Durch seine zusätzliche Ausbildung zum Anti-Aggressivitäts-Trainer/Coolness-Trainer sowie zum Sozialtherapeuten STI (Impulssteuerung) verfügt er über fundierte Kenntnisse in der Arbeit mit aggressivem und grenzüberschreitendem Verhalten. Seine praxisnahen Methoden und seine langjährige Erfahrung ermöglichen einen lebendigen, realitätsnahen und reflektierten Zugang zum Thema Gewalt und Deeskalation im schulischen Alltag.

Kosten: 

190 € /
220 € (Mitglieder LAG / nicht-Mitglieder)

Zielgruppe: 

Schulsozialarbeiter:innen an allen Schulformen in Sachsen

Aggressives Verhalten, verbale und körperliche Gewalt gehören leider zum schulischen Alltag vieler Schulsozialarbeiterinnen. Die Herausforderungen im Umgang mit solchen Situationen sind komplex: Es gilt, deeskalierend zu handeln, Grenzen zu setzen und gleichzeitig die Beziehungsarbeit zu den Schülerinnen aufrechtzuerhalten. 

In dieser praxisorientierten Fortbildung beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Formen und Ursachen von Gewalt im schulischen Kontext. Anhand konkreter Fallbeispiele, Rollenspiele und Reflexionsphasen erarbeiten wir Strategien für einen professionellen und sicheren Umgang mit aggressivem Verhalten. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu gewinnen, Eskalationen frühzeitig zu erkennen und präventiv entgegenzuwirken. 

Inhalte: 

  • Formen und Dynamiken von Gewalt und Aggression im Schulkontext 
  • Ursachen und Auslöser aggressiven Verhaltens 
  • Deeskalationstechniken und kommunikative Strategien 
  • Selbstschutz und professionelle Abgrenzung 
  • Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Eltern und externen Hilfesystemen 
  • Reflexion der eigenen Haltung und Rolle als Schulsozialarbeiter*in 

Ziele der Fortbildung: 

  • Erweiterung der Handlungskompetenz im Umgang mit Gewalt und Aggression 
  • Stärkung der eigenen Präsenz und Sicherheit in Konfliktsituationen 
  • Entwicklung präventiver Ansätze für die Schulsozialarbeit 

Methoden:
Theorieinput, Gruppenarbeit, praktische Übungen, Fallarbeit, Erfahrungsaustausch 


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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.